Neue Recherche von Animal Equality zeigt, wie Hunde für Pelz getötet werden

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Voiceless Friends

Angesichts der schockierenden Resultate der Recherchen, die die Tierrechtsorganisation Animal Equality in der Pelzindustrie, Schlachthäusern und auf Hundefleischmärkten durchgeführt hat, habe ich erfahren, welchen Qualen die Tiere dort ausgesetzt sind.
 
Mehr als 10 Millionen Hunde und 4 Millionen Katzen werden jährlich wegen ihres Fleisches und ihres Fells in China getötet. Diese grausamen Praktiken sind nicht zu rechtfertigen.
 
Millionen Menschen in China und weltweit verurteilen die qualvolle Behandlung und Tötung von Hunden und Katzen durch die Pelz- und Fleischindustrie. Ich fordere die chinesische Regierung deshalb dazu auf, diese grausamen Praktiken zu verbieten.
 
Mit freundlichen Grüßen,

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Tag 6 (Montag, 22. April 2013)

Three Birds Trading Market, Nanhai

Morgens durchstreifen wir die Umgebung des Marktes und sind erschüttert, als wir etwa zwölf zu Tode erdrückte kleine Kätzchen finden. Einige sind mit solcher Kraft zerquetscht worden, dass wir sie kaum noch erkennen können. Wir nehmen an, dass diese Kätzchen in den Käfigen geboren worden sind, in denen ihre Mütter in den Lastwagen transportiert wurden. Als die Käfige gegen den Boden geschleudert wurden, sind die Kätzchen dabei zerquetscht worden und an diesem Nachmittag gestorben. Sicherlich sind andere Käfige, die mit weiteren Katzen beladen waren, auf sie gefallen. Wir entdecken dies an zwei Stellen. Als wir am Eingang des neuen Marktes „Three Birds Market“ filmen, kommen zwei Sicherheitsleute mit Motorrad auf uns zu. Ihre Versuche uns einzuschüchtern und am Filmen zu hindern, ignorieren wir, da wir wissen, dass sie dazu keinerlei Befugnis haben. Schließlich verschwinden sie.

Einige Stunden später kehren wir an die Stelle zurück und beobachten den Markt drei Stunden lang. Der Nebeneingang des Marktes befindet sich unter der Brücke einer Schnellstraße. Gegen 19 Uhr sehen wir, wie dort in der Nähe ein mittelgroßer Lastwagen hält, der mit Kaninchen beladen ist. Aus einer Entfernung von einigen hundert Metern und dank des Zooms der Kamera können wir sehen, dass sich auf dem Lastwagen mehr als hundert Hunde befinden, versteckt zwischen den Kaninchenkäfigen. Wir filmen einige Minuten lang, wie die Fahrer des Transporters die Käfige vom Lastwagen herunterwerfen, bevor wir beschließen, uns zu nähern. Wir steigen bis zur Schnellstraße hinauf und bleiben, fassungslos, direkt über ihnen stehen, so dass sie uns nicht sehen können. Wir beginnen zu filmen und zu fotografieren, wie sie die Tiere entladen, und schaffen es dabei kaum durch den Sucher der Kamera schauen, ohne entdeckt zu werden. Die Tiere, dicht gedrängt in den Käfigen, sind sehr verängstigt und können sich kaum bewegen. Wegen der geringen Größe der Käfige müssen die Hunde die ganze Zeit liegen bleiben, während sie vom Lastwagen auf den Boden geworfen werden. Wir können hören, wie die Hunde vor Schmerzen jaulen, wenn sie auf dem Boden aufschlagen. Sie jaulen wegen gebrochener Knochen, Prellungen und offener Wunden… Einmal auf dem Boden, werden sie gestapelt, gewogen und auf einen Kleinlasttransporter geladen, der sie, wie wir vermuten, zu den Schlachthöfen der Gegend bringen wird.

Nachdem wir fast zwanzig Minuten gefilmt haben, bemerken uns die Fahrer des Transporters und beginnen, uns anzuschreien. Die Sicherheitsleute des Marktes kommen auf ihren Motorrädern herangefahren und beginnen, uns zu verfolgen – obwohl wir nichts Illegales getan haben. Dieses Mal scheinen sie nicht geneigt, uns laufen zu lassen. Währenddessen laufen einige von ihnen zum Brückenaufgang der Schnellstraße, auf der wir uns befinden. Nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit durch die Gassen des Viertels gerannt sind, verlieren sie uns und geben die Verfolgung auf. Wir kommen am Hotel an.

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