Neue Recherche von Animal Equality zeigt, wie Hunde für Pelz getötet werden

Aktiv werden!


					
					

Voiceless Friends

Angesichts der schockierenden Resultate der Recherchen, die die Tierrechtsorganisation Animal Equality in der Pelzindustrie, Schlachthäusern und auf Hundefleischmärkten durchgeführt hat, habe ich erfahren, welchen Qualen die Tiere dort ausgesetzt sind.
 
Mehr als 10 Millionen Hunde und 4 Millionen Katzen werden jährlich wegen ihres Fleisches und ihres Fells in China getötet. Diese grausamen Praktiken sind nicht zu rechtfertigen.
 
Millionen Menschen in China und weltweit verurteilen die qualvolle Behandlung und Tötung von Hunden und Katzen durch die Pelz- und Fleischindustrie. Ich fordere die chinesische Regierung deshalb dazu auf, diese grausamen Praktiken zu verbieten.
 
Mit freundlichen Grüßen,

[Unterschrift]

Ich akzeptiere die Datenschutzrichtlinien.
644,871 Unterschriften

Condividi con i tuoi amici:

   

Teilen

Unterzeichne die Petition

Experten Aussagen



Bernard E. Rollin, PhD

Renommierter Professor für Nutztierwissenschaften an der öffentlichen Universität im US-Bundesstaat Colorado

Vereinigte Staaten von Amerika

Ich habe schon um die 50 Kommentare zu Videos über den Missbrauch von Tieren in Bereichen wie Forschung, Landwirtschaft, “Entertainment”, Bildung usw. verfasst. Aber dieses Video über den Hunde-Schlachthof ist ohne Zweifel das schlimmste, schrecklichste und bösartigste Material, das ich je zu Gesicht bekommen habe.

In den meisten Fällen sind die Tiere, die aufgeschlitzt werden noch lebendig und bei Bewusstsein. Noch drastischer wird dies in Anbetracht dessen, dass Hunde in China, Nordamerika und Europa als Haustiere und Gefährten angesehen werden. Trotzdem ist hier nichts an Respekt oder Sorge um die Tiere zu erkennen. Das Band zwischen Menschen und Hunden wird hier mit Verachtung zerstört, sogar bis dahin, dass einige Menschen aus China Hunde essen. Die Fabrikshalle, in der geschlachtet wird ist ein dunkler, schmutziger und schrecklicher Ort. Die Menschen die dort arbeiten scheinen in keinster Weise von ihren Taten bestürzt.

Wenn die psychologische Erkenntnis von Thomas von Aquin zutrifft, die laut moderner Psychologie besagt, dass Menschen, die Tiere missbrauchen dieses Verhalten mit der Zeit auch bei anderen Menschen anwenden, möchte ich keinem dieser Arbeiter aus dem Schlachthof in einer dunklen Gasse begegnen.

bernard-rollin

Lorelei Wakefield

Tierärztin

Vereinigte Staaten von Amerika

Geräuschäusserungen zeigen eine Art von Bewusstsein, in diesem Fall Schmerz.  In periodischen Abständen werfen Arbeiter eimerweise Wasser auf die blutverschmierten Böden. Wenn dieses Wasser die blutenden und sterbenden Hunde trifft, werden einige wachgerüttelt, bewegen und krümmen sich vor Schmerzen.  Die Hunde werden sehr grob behandelt, zuerst mit einem Stock und werden dann an den Beinen umhergeschleudert. Es gibt einen Käfig mit lebenden Hunden im Tötungsraum.  Ein Hund sitzt da und schaut den schreckenserregenden Dingen zu, die ein paar Meter vor ihm passieren. Das muss extrem beängstigend für das arme Tier sein.

Als Haustiere vertrauen uns Hunde und sind unsere Freunde. Gefangenschaft und die Schlachtung von Hunden für menschliche Nahrung ist Verrat an diesen loyalen Begleitern.  Selbst wenn der Konsum von Hundefleisch irgendwie stillschweigend geduldet wäre, ist dieses Schlachthaus barbarisch, grausam und unmenschlich.

loreli-wakefield

Dr. Katherine van Ekert

Präsidentin, Sentient – Veterinärmedizinisches Institut für Tierethik
Australien

Australien

Die gezeigten Hunde wiesen deutliche, auf dem ganzen Körper ausgebreitete Zeichen von Hautkrankheiten auf, wie beispielsweise Alopezie (Haarausfall), Hyperkeratose (Verhornung der Haut) und Hyperpigmentierung (Pigmentflecken auf der Haut). Veränderungen der Haut dieser Art sind typisch für chronische Hautkrankheiten, meist in Zusammenhang mit leicht zu behandelnden Krankheiten wie externe Parasiten (z.B. Krätzmilben, Haarbalgmilben und Flöhe) und Infektionen durch Bakterien oder Pilze. Die Haut kann Quelle von chronischem Schmerz und chronischem Pruritus (Juckreiz) werden und auf lange Sicht sogar das Immunsystem schwächen.

Es wurde außerdem ein Hund gezeigt, der sich von seiner Kette befreien wollte und bellte. Sein Stresslevel und Empfinden von Bedrohung wurden später noch weiter erhöht, als ihm mit einer Taschenlampe ins Gesicht geleuchtet wurde.

Man sah zwei Hunde die in einem Käfig saßen, nur wenige Meter entfernt von einem Angestellten, der dabei war einige soeben geschlachtete Hunde zu häuten.

Die Hunde wurden hohen Stressfaktoren ausgesetzt, wie dem ungewohnten Geräusch der Klinge die für das Häuten verwendet wird und dem Anblick und dem Geruch von Blut ihrer getöteten Artgenossen.
Beide Hunde wirkten dabei sehr passiv mit gesenktem Blick. Einer der Hunde schaute kurz in die Richtung des zuvor genannten Angestellten, schaute dann aber sofort wieder zu Boden. Die mutlosen Blicke und die ausbleibende Reaktion, sei es in Form von Bewegung oder durch Geräusche wie Bellen oder Jaulen, zeigen, dass die Hunde eine tiefe, angelernte Hilflosigkeit verspüren.

katherine-van-ekert

Professor Jeffrey Moussaieff Masson

Autor von 9 Bestsellern über die Gefühlswelt von Tieren

Neuseeland

Ich bitte um Entschuldigung, aber ich konnte mir das einfach nicht anschauen. Ich weiß, das ist schlimm, aber ich liebe Hunde so sehr, dass es für mich nicht auszuhalten ist, zu sehen wie sie getötet werden. Das ist für mich so, als würden Kinder ermordet. Ich kann das einfach nicht. Alles was ich sagen kann ist Folgendes: Hunde leben mit uns Menschen seit den letzten 50.000 Jahren, also seit dem Entstehen unserer neuen Spezies. Wir haben eine Verbindung zu ihnen wie mit keinem anderen Tier auf diesem Planeten. Sie zu töten, umzubringen, zu schlachten ist die abscheulichste Form des Betrugs und der Zerstörung von Freundschaft die es geben kann. Jeder einzelne Beteiligte sollte zutiefst beschämt sein.

jeffrey-moussaieff-masson

Dr. Erika Sullivan

Tierärztin

Kanada

Diese Tiere wurden absichtlich auf unmenschliche Art und Weise missbraucht, verletzt, malträtiert und getötet. Stabhiebe, Fußtritte sowie Stich- und Risswunden durch Messer führten zu einem langsamen, qualvollen Tod der Hunde die in diesem Film gezeigt werden. Es gab kein Bemühen, den Hunden eine artgerechte Unterkunft zu bieten. Im Gegenteil: die vollgestopften, mit Stacheldraht versehenen Käfige, wie im Film zu sehen, sind lebensgefährlich. Die Tiere wurden einfach alle in einem Durcheinander zusammengepfercht, weggeworfen wie Müll. Hunde können zwar nicht „sprechen“ wie Menschen, aber das ist noch lange kein Grund dafür, derartige Brutalität anzuwenden. Ich bin zutiefst erschüttert.

erika-sullivan

Andrew Knight

BSc., BVMS, CertAW, PhD, MRCVS, FOCAE
Tierarzt, Bioethiker und Mitglied am Zentrum für Tierethik in Oxford

Großbritannien

Die eingezäunten Bereiche, die diesen Hunden als Unterkunft dienten, waren stark überfüllt und schlecht gepflegt. Die Art und Weise, wie getötet wurde, war schockierend brutal. Nachdem sie mit einem plumpen Holzstab geschlagen wurden, in der Absicht die Tiere bewusstlos zu machen, wurde die Hauptschlagader am Hals mit einem, wie es scheint, schmutzigen Messer aufgeschnitten.

Die Hunde wurden dann an einem Hinterbein aufgehängt und zum Ausbluten zurückgelassen. Leider erlangten die meisten Hunde ihr Bewusstsein wieder, entweder während ihre Kehlen aufgeschlitzt wurden oder spätestens als sie grob auf den Kadaverberg geworfen wurden.
Diese Hunde haben ohne Zweifel enorme Schmerzen und Todesängste ausstehen müssen bevor der Tod sie erlöst hat. Einigen sah man an, dass sie verzweifelt um ihr Überleben kämpften. Der ganze Prozess wurde von den anderen Hunden, die noch in ihren Käfigen waren, voller Angst beobachtet, was noch einmal die unglaubliche Herzlosigkeit des Schlachtungsprozesses deutlich macht.

andrew-knight

Armati May

Tierärztin

Vereinigte Staaten von Amerika

Ich war zutiefst erschüttert über die schrecklichen Grausamkeiten gegenüber den Hunden, die in diesem Video zu sehen war. Man sieht, wie die Hunde mit einer Schlinge um ihren Hals in einen Bereich gezogen werden, indem sie geschlagen werden und ihnen die Kehle aufgeschnitten wird, während sie noch bei vollem Bewusstsein sind. Man kann einen Mann dabei beobachten, wie er auf den Hals eines Hundes tritt und ihm dann mit einem Messer die Kehle aufschneidet. Vor diesem brutalen und schmerzhaften Aufschneiden wird keine Betäubung oder Narkose benutzt. Dann sieht man, wie der Mann den Hund an einem seiner  Hinterbeine aufhebt, während das Blut aus seiner Halsschlagader und den Halsvenen läuft. Während der Hund an seinen Hinterbeinen in der Luft gehalten wird, rudert der Hund verzweifelt um sich und steht  sichtbar unter starken Schmerzen und Stress. Nachdem ihnen die Kehle durchgeschnitten wurde, werden die Hunde achtlos in einen anderen Bereich geworfen, wo sie sich weiter quälen und nach Luft ringen bis zu ihrem letzten Atemzug. Das ist ein schrecklicher und schmerzhaftet Tod, den diese Tiere ertragen müssen und eine ungeheuerliche Verletzung der elementarsten Tierschutzstandards.

Der Hundefleischhandel fordert jedes Jahr die Leben von 10 Millionen Hunden und fügt diesen Tieren, die unsere Begleiter sein sollten und nicht für ihr Fleisch und Fell geschlachtet werden sollten, großes Leid zu. Das ist absolut unverzeihbar. In einer zivilisierten Gesellschaft schulden wir es ihnen, sie mit Würde und Respekt zu behandeln.

armaita-may